Aller Anfang....ist süß

Aktualisiert: Juli 14

Wie ich zur Zuckerpaste gekommen bin? Ich habe selbst vor über 11 Jahren angefangen, meine Haarentfernungsmethode zu überdenken. Angefangen habe ich -natürlich- mit der standardmäßigen Rasur, ab und zu ging auch mal etwas Haut mit ab (autsch!) und leider ist es ja so beim Rasieren, dass das Ganze nicht wirklich lange anhält (ca. 24 Stunden). Dann habe ich mir um die 2000er herum mal ein teures Epiliergerät einer großen Marke angeschafft, ich dachte: nun bin ich mein Problem los, einmal im Monat epilieren und gut ist! Tja, leider war es nicht ganz so einfach, wie ich es gedacht hatte. Erstens hat es gefühlt eine Eeeeeewigkeit gedauert, bis ich zumindest mein rechtes Bein (Unterschenkel!) damit epiliert hatte, außderdem gab es Stellen am Bein (unterm Knie, Innenseite), die ganz und gar nicht erfreut waren, dieses Gerät zu spüren, sprich ich konnte dort gar nicht epilieren, weil es einfach zu schmerzhaft war. Also habe ich diese Stelle einfach ausgelassen und dann rasiert (na toll). Zweitens habe ich nach ein paar Tagen dann doch feststellen müssen, dass ich im Grunde nicht epiliert, sondern nur weggerissen habe, das Haar mit der Wurzel war also noch vorhanden und somit wuchs es dann auch wieder fleissig :(. Toll, dafür einen halben Tag geopfert und quasi nix davon gehabt.....

Nebenbei hat man dann auch mal die üblichen Enthaarungscremes versucht, sofern man Luft bekommen hat bei der Anwendung (CHEMIE PUR!), zeitweise hat die Haut auch reagiert und die Haare waren auch nicht sonderlich lange weg. Also war das auch keine Lösung.

Durch die Drogeriemärkte kam ich dann so langsam zum Waxing. Die Enthaarungsstreifen gibt´s ja bis heute und sind auch nicht ganz verkehrt. Zumindest bringen sie etwas und der Schmerz ist auch einigermaßen zu ertragen. Geht ja schnell :D. Allerdings hat mich da echt der Preis abgeschreckt, da so eine kleine Packung mit 8 oder 10 (?) Streifen doch ganz schön ins Geld geht, zumindest, wenn man mehrere davon brauchte...und ich brauchte mehrere bei meinem Haarwuchs!

War also ganz ok, aber noch nicht optimal, würde ich sagen. ....Irgendwann, es muss Anfang 2009 gewesen sein, bin ich dann durch Zufall auf die Zuckerpaste gestossen. Das fand ich ja megainteressant! Ein Naturprodukt! Selbst herstellbar! Sehr traditionell! Zumal man die Zutaten dafür üblicherweise im Haus hat - das MUSS einfach was Gutes sein!


Und so habe ich zum ersten Mal lt. Internetrezept versucht, Zuckerpaste herzustellen. Und siehe da - es hat auf Anhieb geklappt! Wunderbar - anscheinend war ich sehr talentiert :) Die Paste hatte ich also, dann musste ich sie natürlich gleich ausprobieren. Und siehe da...die Anwendung hat gleich funktioniert und dann ging die Geschichte weiter, habe verschiedene Konsistenzen ausprobiert...bis ich dann im September 2009 mein Gewerbe angemeldet und bei eBay angefangen habe, zu verkaufen.

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